Kastration von Katzen

Hallo meine Lieben!

Heute beschäftige ich mich aus gegebenen Anlass mit der Kastration.
Unser kleiner Catto wurde letzten Freitag kastriert. Wir haben auf den richtigen Moment gewartet, d.h. nach Auffälligkeiten, wie z.B. das makieren oder hyperaktivität. Der kleiner Herr hatte diese Anzeichen und deshalb haben wir mit unserem Tierarzt des Vertrauens entschlossen, das der Zeitpunkt gekommen ist.

20141218_231109

Am Vormittag wurde Catto zum Tierarzt gebracht. Die Op verlief ohne komplikationen und wir haben ihn um 18 Uhr wieder abgeholt. Er war da schon wieder wach, zwar etwas wackelig auf den Beinen, aber hat die Narkose gut überstanden. Am nächsten Tag rief der Tierarzt an und erkundigte sich, wie es Catto denn ginge.

Allerdings bringt eine Kastration auch Veränderungen mit sich. Der Katze wird der natürliche Jagdtrieb genommen, er wird ruhiger und es kann zu einer Gewichtszunahme führen.Aber die Katze wird schmusiger,  zutraulicher und lässt die Wohnung heile.

Im ganzen bin ich sehr zufrieden mit meinem Kleinen, man sieht keinerlei Narben, es müssen keine Fäden gezogen werden und er ist trotzdem noch aufgeweckt und neugierig.

Die ganze Kastration hat knapp 80 € gekostet und war ihr Geld wert. Vorallem dank der tollen Tierarztpraxis.

Meiner Meinung nach ist eine Kastration notwendig, vorallem wenn es eine Freigangkatze ist. Nur so kann man verhindern das ungewollte Kitten entstehen und diese kein Zuhause haben, in der Freiheit überleben müssen, krankheiten bekommen oder gar die umstände nicht überlebt.

Denkt man drüber nach!

Ich wünsche euch allen einen wunderschönen Abend!

 

Eure Lisa-Marie

Vergesellschaftung von Katzen

Hallo Ihr Lieben !

 

20141218_231109 vs. DSC09702

 

Um Katzen einander vorzustellen sollte man ihnen alle Zeit der Welt lassen, sich aneinander zu gewöhnen. Niemals sollte man die Katzen auf den Arm nehmen und sie so zu Nähe zwingen. Außer lautem gefauche und das man eventuell gekratzt wird, passiert nichts.

Außerdem ist da noch die Frage nach dem Ort. Soll man sie ins jeweilig andere Revier “eindringen” lassen oder ist ein neutraler Ort nicht besser? Ich bin mir da noch nicht so sicher, aber wie würde man sich denn an ihrer Stelle fühlen, wenn ein Wildfremder einfach ins private “einbricht”?

Die Katze, die zuerst in einer Wohnung wohnt, ist der “Chef”. Demnach sollte man sein Revier auch akzeptieren. Außerdem sollte man schauen, ob die Katzen zusammen passen. Schlecht ist zum Beispiel die Kombi Kitte und Senior oder aktiv und ruheliebend. Dies kommt durch die unterschiedlichen Bedürfnisse. Eine aktive Katze z.B. würde die ruheliebende nerven, ein Kitten ist sehr neugierig und würde alles mögliche ausprobieren und ein Senior ist nun mal schon alt und hat die Erfahrungen schon gemacht. Wenn die Katzen ausgewachsen sind und ein altersunterschied von 2-3 Jahren vorliegt, ist das allerdings nicht weiter schlimm. Manche Katzen bevorzugen das gleiche Geschlecht, anderen ist das egal.
Zur Unterstützung können Leckerlies oder ein Spielzeug verwendet werden.

 

Machts gut Ihr Lieben!

Eure Lisa

Zelda sagt Willkommen auf der deutschen Schwesternseite vom Katzenworld Blog!

Willkommen bei Zelda’s!
Moment, der falsche Blog … Fangen wir nochmal von vorne an:
Willkommen auf der deutschen Schwesternseite der Katzenworld!
Mein Name ist Zelda und ich werde mich hier von nun an so oft es geht zu Wort melden und von all den schönen Dingen im Leben eines Kätzchens berichten. <3

DSC_0951

Nun möchte ich mich aber erst einmal vorstellen!
Mein Name ist Zelda und mit meinen bald vier Monaten bin ich noch ein süßes Kitten.
Ich kam bereits sehr früh zu meinen Zieheltern und obwohl die Entscheidung recht schnell gefallen ist, sah es erst danach aus, als müsste ich mich nach einer anderen Familie umsehen.
Meine (Zieh-)Mama sehnte sich schon lange nach kätzischer Gesellschaft, bisher hatte es aber leider nie geklappt. Da hatte sie die Rechnung jedoch ohne mich gemacht! Denn es war Liebe auf den ersten Blick. Und so setzte sie alles daran, Papi zu meiner Aufnahme zu überreden.
Mami erzählt immer, dass ein ganzes Wochenende voll Argumentationen, tränenreichem Bitten und Betteln folgte. (Was sind denn Argumentationen?)
Jedenfalls … Siehe da, aus einem anfänglich resoluten “Nein”, wurde ein “Ja”. <3
Von da an wurde alles so katzensicher gemacht wie möglich. Obwohl Mami und Papi ja schon bald feststellen mussten, dass es so etwas wie “katzensicher” gar nicht gibt. Aber das ist eine andere Geschichte.

DSC09694
Am kommenden Montag fuhren meine “Patentante” Christina und meine Mami los, um alles Nötige zu kaufen und mich im Anschluss direkt abzuholen. Ich darf mir noch oft anhören wie klein ich damals doch war. Heißt das etwa ich bin jetzt dick???
Auf dem langen und beängstigenden Weg nach Hause, wurden wir am Bahnhof bereits von Katharina erwartet. Eine weitere meiner vielen, vielen, vielen Tanten. Sie half beim Tragen all meiner schönen, neuen Schätze!
Als wir dann endlich aus all dem Getümmel raus waren, wurde es ganz still um mich herum. Mama und Tante Katta öffneten den Korb, in dem ich saß und warteten. Aber worauf? Passierte da draußen irgendetwas interessantes?
Also steckte ich mein Köpfchen heraus und musterte die Umgebung. Sollte das etwa mein neues zu Hause sein?
Nach ein wenig Zeit für mich selbst, traute ich mich nun ganz heraus und begann neugierig die Wohnung zu erkunden. Und zwar ganz ausgiebig! Und ich ließ mich auch nicht ablenken! Na gut, Tanta Katta hat mich vielleicht mit der schönen Federangel abgelenkt. Aber welches Kätzchen könnte da schon widerstehen?
Mami war ganz schön stolz auf mich, dass ich mich bereits am selben Abend schnurrend näherte und auch schon begann auf meinen Namen zu reagieren. Aber wieso war sie so verwundert? Bin halt ein schlaues Köpfchen! Und sehr mutig. Doch dann wurde es gruselig … Geräusche ertönten im Rest der Wohnung, doch ich war mir sicher, dass niemand mehr außer Mami da war, nachdem Tante Katta gegangen ist. Dann platzte auch noch jemand in den Raum rein und ich musste mich ganz schnell verstecken. Diese Person war nämlich groß und seine Schritte polterten über den Boden! Und schon hörte ich, wie nach mir gefragt wurde. Nach mir! Woher kannte der Mann mich nur? Ab dem Moment siegte meine Neugier und ich lugte hinter der Couch hervor.
Es stellte sich heraus, dass dieser Mann ganz lieb zu mir war, daher dauerte es auch nicht lange, bis ich schnurrend in seinem Schoß lag. Und ich wusste, dass er mich auch liebte, denn er war mein Papa.
Laaaaaange Rede, kurzer Sinn, ich lebte mich schnell bei Mama und Papa ein. Und das Spielen mit ihnen, mag ich mindestens genauso sehr, wie ich es liebe neben ihren Köpfen und auf ihren weichen Bäuchen zu schlafen. Doch wenn es mir zu langweilig wird, scheue ich nicht davor die beiden zu wecken! Dann kommen meine weichen Pfoten zum Einsatz, mit denen ich auf ihren Gesichtern rumdrücke.
Wie ihr seht, ich kann auch ganz anders, also passt auf!

DSC09687Zeldas Unterschrift